Häufige Fragen und Antworten um das Thema 'Erdgas'

Wie wird eigentlich der Umrechnungsfaktor, der den Erdgasverbrauch von cbm in Kilowattstunden (kWh) umrechnet, ermittelt?
Hinter dieser Umrechnung steckt eine physikalische Formel: Diese berücksichtigt den Luftdruck (geodätische Höhe Ihres Wohnortes), die mittlere Gastemperatur (durchschnittlich 15 Grad), den Fließdruck und den Brennwert des gelieferten Gases.

 

Was ist eine thermische Gasabrechnung?

 

Mein Erdgaszähler misst den Verbrauch im cbm, auf meiner Rechnung wird dieser jedoch in kWh umgerechnet, warum?
Ihr Erdgaszähler gibt nur Auskunft über das gemessene Volumen, nicht aber über die Energiemenge, die in dem gemessenem Volumen enthalten ist. Der Gesetzgeber hat daher bestimmt, dass die auf Ihrem Zähler angezeigte Maßeinheit cbm für die Abrechnung nicht mehr verwendet werden darf, sondern in Kilowattstunden (kWh) umzurechnen ist. Durch diese Umrechnung wird eine genaue Bestimmung des verbrauchten Gases unter Berücksichtigung der örtlichen Bedingungen erreicht.

 

Ist Erdgas giftig?

Nein, Erdgas ist ungiftig. Das Einatmen ist völlig ungefährlich. Früher wurde so genanntes Stadtgas verwendet. Dieses war giftig und führte zu dem allgemeinen Vorurteil, dass Gas generell gesundheitsschädlich sei.

 

Kann es sein, dass mein Hauptabsperrhahn sich nicht mehr betätigen lässt?

Wie alle mechanischen Geräte und Vorrichtungen benötigt auch ein Hauptabsperrhahn von Zeit zu Zeit eine Kontrolle. Lassen Sie Ihre gesamte Gasanlage einmal im Jahr von einem Fachmann prüfen. Das gibt Ihnen die Sicherheit, dass alles in Ordnung ist. Sollte auch nur der kleinste Grund zur Beanstandung bestehen, so lassen Sie diese umgehend beseitigen.

 

Sind die Absperrvorrichtungen ausreichend gegen Feuer gesichert?

Jeder Absperrhahn muss mindestens 30 Minuten lang einem Feuer widerstehen können. Sollte er danach undicht werden, so besteht keine direkte Explosionsgefahr. Der wahrscheinlichste Fall: Die Absperreinrichtung wird durch Brandeinwirkung von mehr als 30 Minuten undicht. Dann kann Erdgas austreten und in Brand geraten. Brennendes Gas kann nicht explodieren.

 

Kann mein Gasheizgerät ausgehen und strömt dann Gas aus?

Seit einigen Jahren muss vor jedem Gasgerät eine sogenannte Mangelsicherung eingebaut werden. Geht die Flamme aus, so wird die Gaszufuhr automatisch unterbrochen. Früher erfolgte dies mechanisch, heute meist elektronisch.

 

Auf welche vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen muss ich im Zusammenhang mit Gasanlagen achten?

Vor allem: Eine ständige Be- und Entlüftung der Räume, in denen Gasanlagen stehen. Erdgas ist leichter als Luft und sucht sich immer einen Weg ins Freie. Kellerräume mit Gasanlagen sollen immer einen Abzug nach außen unmittelbar unter der Kellerdecke haben. Am besten lässt man bei Neuanlagen die Gaszähler unter einem Kellerfenster aufhängen und sorgt über dem Gasherd für entsprechenden Luftabzug, z.B. durch eine Dunsthaube mit Außenkamin.

 

Muss ich eine Gasanlage extra versichern?

Nein! Die Versicherer wissen, wie gering das Risiko ist, das von Gasanlagen ausgehen kann, und erheben keine zusätzlichen Prämien. Alleine das ist schon Beweis für viele, dass Gasanlagen nicht gefährlich sind.

 

Soll ich mir ein Gaswarngerät neben meine Gasanlage hängen?

Ein wirklich leistungsfähiges Gaswarngerät kann bis zu 3.000 € kosten. Die Geräte, die im Elektronik-Versandhandel für einige hundert Euro angeboten werden, sind fast immer ungeeignet, weil sie nicht nur auf Erdgas (Methan) reagieren, sondern oft auch bei Farbgeruch oder anderen flüchtigen Stoffen in der Luft Alarm schlagen. Wenn Sie unbedingt ein Warngerät installieren wollen, lassen Sie sich von einer Installationsfirma beraten.

Der beste Schutz ist eine gut gewartete Anlage – und Ihre eigene Aufmerksamkeit.

 

Darf ich einen Gaszählraum abschließen, um unbefugtes Betreten zu verhindern?

Der Zutritt muss jederzeit zugänglich sein.

 

Welches Unternehmen darf Arbeiten an einer Gasanlage durchführen?

Arbeiten an einer Gasanlage dürfen nur durch ein Installationsunternehmen durchgeführt werden, welches eine Eintragung in ein Installationsverzeichnis eines Netzbetreibers hat.

 

Wie oft und von wem sollten Anlagen überprüft werden?

Lassen Sie Ihre Anlage einmal im Jahr durch eine bei einem Netzbetreiber eingetragene Installationsfirma überprüfen und warten.

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